Unsichtbares Mädchen

So bin ich wirklich
 

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Hals über Kopf ins neue ich

Jeder Mensch erreicht einmal diesen einen Punkt. Den Punkt, an dem er merkt, dass er im Rahmen einer Reise das Ende erreicht hat und dann fragt man sich, wohin es als nächstes geht. Ich habe diesen Punkt jetzt erreicht. Das Schuljahr ist in den letzten Wochen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es im nächsten Jahr weiter gehen soll. Schon bei diesem Jahr hatte ich das Gefühl, nichts so richtig auf die Reihe bekommen zu haben und wenn man älter wird, wird zeitgleich alles so viel komplizierter. Wie geht es nun also weiter? Eigentlich habe ich keine Ahnung. Klingt seltsam, wenn man nicht weiß, was man aus seinem Leben machen soll. Und ich habe auch noch keine Pläne für sechs verdammt lange Wochen Ferien. Keine Frage, ich liebe es frei zu haben, aber es klingt armselig, wenn man sagt, dass man nur ausschlafen und lesen bzw irgendwelche Filme schauen oder Serien auf einen Rutsch durchgucken will. Langweilig. Aber was soll man denn schon groß machen, wenn man einen Jungen hat, auf den man "irgendwie" steht und der einen kaum sieht. Ja gut, er weiß, wer ich bin und wie ich heiße, aber mehr ist es kaum. In solchen Momenten, wenn ich ihn sehe, wird mein Tag besser und schlechter zugleich. So ein Scheiß. Ich weiß ja auch nicht, was ich machen soll. Ich will mich nicht an seinen Hals schmeißen - das machen inzwischen schon eindeutig genügend Mädchen. Also verändere ich mich einfach so, dass er mich sieht und dabei denkt, was er sich entgehen lässt. Klingt doch super und tot sicher, oder? Wahrscheinlich klingt es eher verrückt oder wie typisch Teenager und ich erfülle mit diesem Blog wieder ein Klischee, so nachdem Thema: Oh Mann, Jugendliche wollen ja nur Aufmerksamkeit und denken, sie hätten die größten Probleme der Welt, aber sie sollen erst einmal erwachsen werden. Das ist nicht wahr! Denn ich habe selbst große Probleme und das ich jetzt gerade knapp vor den sechszehn bin, macht es erst recht gar nicht besser. Die Wahrheit ist: Es ist scheiße ein Teenager zu sein und glaubt ja nicht, dass man das Leben da richtig genießen kann. Denn neben Schule, Hormonen, Minderwertigkeitskomplexen, Hausaufgaben, der ersten großen Liebe, unerwiderten Gefühlen, Eltern, die von einem alles verlangen und einen trotzdem nicht für voll nehmen bleibt nicht viel. Abgesehen davon, dass man sich einen Platz in der Gesellschaft erarbeiten muss und ständig irgendwelche reichen, hübschen, viel zu stark geschminkten Mädchen einem jeden Tag zur Hölle machen und Lehrer denken, man hätte Nachmittags nichts anderes vor, als genau für dessen Fach zu lernen oder Hausaufgaben zu machen. Aber ich schweife ab ... Ich möchte mich verändern! Nächstes Schuljahr soll eines der besten Jahre meines bisherigen Lebens sein, und er soll mich endlich bemerken. Auch wenn er mich jedes Mal anlächelt, wenn wir uns sehen, redet er nicht mit mir. Keinen Kontakt zu haben ist echt scheiße.

21.6.14 22:10

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