Unsichtbares Mädchen

So bin ich wirklich
 

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Der alltägliche Frust

Heute ist einer dieser Tag, an dem nichts so geht, wie ich es mir vorgestellt habe und es deprimiert mich immer mehr. Es ist schwer zu beschreiben, dieses verdammt Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen und komplett zu versagen. Manchmal ist es echt scheiße, ein Teenager zu sein. Neben Mitschülern, die einen alle nicht verstehen und alles noch schlimmer machen, Lehrer, die denken, man hätte nichts besseres zu tun als zu lernen und diesem einen Menschen, der denkt, er wäre der Mittelpunkt der Welt und kann einen einfach irgendwie ignorieren, und man kommt trotzdem zurück, gibt es da noch diese alltäglichen Dinge, die einen fertig machen können. Etwas zerbricht, man passt nicht mehr ins Kleid, man vergisst die Hälfte ... Ich weiß ja nicht, was die Welt einem damit sagen will, aber mich persönlich nervt es, dass sie einem jeden Tag Herausforderungen auferlegt, mit denen man größtenteils einfach nicht klar kommt. Angst zu Versagen lässt einen sich krank fühlen, lässt einen versagen. Was soll man machen? Was bitte kann ich dagegen machen? Wie bekomme ich meine Gefühle weg, meine Sorgen und Probleme, wie werde ich sie schnell los? Es gibt kein universelles Heilmittel dagegen - es ist der Alltag, mit dem jeder Menschen jeden Tag zu kämpfen hat. Die 'Tobias Krise' wird immer schlimmer. Denn selbst wenn man dann wieder Kontakt hat, fühlt man sich verdammt ignoriert und verletzt, was einfach nur dumm und sinnlos ist. Es ist aber auch ziemlich unfair sich in jemanden so perfektes verlieben zu müssen, der einen kaum als Mädchen sieht, sondern vielmehr als Kumpel. Toll, wie da die Minderwertigkeitskomplexe wieder aufkommen. Die beste Freundin geht modeln und bei ihr läuft alles super, und ich bin so verbittert, dass ich nicht mehr fähig bin etwas positives in der Welt zu sehen. Aber wenn mich jemand fragt, ist meine Antwort immer: "Ach nichts besonderes, nur der Alltag." Denn wer will schon die eigenen Schwäche zugeben, wenn man von sich selbst Perfektion verlangt.

24.6.14 16:00

Letzte Einträge: Hals über Kopf ins neue ich, Zehn Stunden Schlaf sind nicht genug, Die Pflicht als Autor, Die Tobias-Krise, Das Leben ist schön?

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(24.6.14 17:01)
Glaub bloß nicht,dass es einfacher wird wenn man kein Teenager mehr ist Klar,manches wird einfacher-anderes komplizierter und dann hätte es durchaus seine Vorteile,hin und wieder unsichtbar zu sein.
Es wird vielleicht noch eine Zeit in deinem Leben kommen,in der du selbst über eine "unglückliche Liebe" glücklich sein könntest,allein um diese Gefühle,die mit den Jahren(und dem Alltag) immer weniger werden.

Es gibt schon ein Heilmittel,nun zumindest ein Mittel um es erträglicher zu machen,raus in die Sonne und die Natur,vielleicht alle zwei Tage mal ein-zwei Stunden,ohne ein bestimmtes Ziel-der Sommer geht so schnell vorbei.
Was ist Perfektion? Für einen Menschen der nach Perfektion strebt,ist es so gut wie unmöglich sie auch zu erlangen,weil es in seinen Augen nie perfekt ist,gut-besser,aber nie perfekt.Ein Perfektionist findet immer etwas,dass er noch besser,noch perfekter machen kann,dass ist das Dilemma.Und wer ewig nach Stärke strebt,wird feststellen,wie wundervoll es sich anfühlt auch mal schwach zu sein.


thechosenone (1.7.14 02:53)
Ich weiß zu gut wie du dich fühlst und würde so gerne :"wenn du ein bisschen älter bist wirds besser"-schreiben aber ganz so stimmt leider nicht :b. Wenn du das erste mal eine Beziehung hast in der es richtig gut läuft und du geliebt wirst, hören die komplexe auf (bei mir wars so) aber der Rest kann leider genau so sein wie vorher nur das man kein Teenager mehr ist.

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